Die Hohe Jagd & Fischerei
10. - 13. Juni 2021
Messezentrum Salzburg

Sushi: Kalter Fisch, heiß begehrt

Heute schon Sushi gefischt? Die Spezialität aus Japan kann ohne Probleme durch heimischen Süßwasserfisch ersetzt werden. 

Die Köstlichkeit aus Japan erfreut sich auch bei uns steigender Beliebtheit. Das schlägt sich auch in den Meeren wieder, so sind beliebte Fischarten und Meeresfrüchte bereits durch Überfischung bedroht. Von der Umweltbelastung und den Transportwegen ganz abgesehen. Der WWF (World Wide Fund of Nature) hat sich angesehen, mit welchen heimischen Süßwasserfischen die japanischen Rezepte gelingen. Bonus: so schmeckt das Gericht doch viel besser, wenn man weiß woher der Fisch kommt und man ihn selbst gefangen hat.

In den heimischen Gewässern schwimmt so einiges, was für den Sushi-Genuss geeignet ist. Dazu kommen kurze Transportwege und eine Frische, die nicht zu schlagen ist.

Besonders schmackhaft sind Forelle und Saibling. Aber auch Flussbarsch und Hecht schmecken roh. 

 

© Shutterstock

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Sushi (Maki und Nigiri) selber machen

Zutaten:

400

 

g

 

Sushi-Reis

500

ml

Wasser für den Topf

1

TL

Salz

4

EL

Reisessig

1

TL

Zucker

6

Stk

Noriblätter

2

EL

Sesam (schwarz, weiß)

1

Stk

Gurke

100

g

Fisch

Das A und O ist der perfekte Sushi-Reis. Dazu nimmt man den Sushi-Reis und wäscht diesen mehrmals mit kaltem Wasser, damit sich die Stärke löst. Im Verhältnis 1:1,2 Wasser hinzugeben und 15 Minuten zugedeckt quellen lassen, bis das Wasser weg ist.

Der heiße Reis wird dann mit Reisessig, Zucker und Salz vermengt und anschließend zum Abkühlen mit einem Geschirrtuch zugedeckt. Dieses nimmt das restliche Wasser auch noch weg.

In der Zwischenzeit werden Gurke sowie Fisch in dünne Streifen geschnitten.

Hosomaki: Die Noriblätter werden zurechtgeschnitten. Danach die Bambusmatte mit einer Frischhaltefolie einwickeln und ein Noriblatt drauflegen, den Reis auf das Noriblatt legen und dann den Fisch darauf legen. Mit der Bambusmatte wird das ganze eingerollt. Die Rolle dann in ca. 2-3 cm lange Rollen schneiden.

Uramaki: (=umgekehrte Hosomaki) Hier wird wieder ein Noriblatt auf die Bambusmatte gelegt, der Reis darauf verteilt, mit viel Sesam bestreut, das Noriblatt umgedreht und mit den Gurken- und Lachsstreifen belegt und eingerollt. Danach wieder in 2-3 cm große Stücke schneiden.

Nigiri-Sushi: Die Hände mit Essigwasser befeuchten, aus dem Reis längliche Reisklumpen formen und darauf einen Fischstreifen legen.

Nun geht es ab in den Kühlschrank. Am besten schmeckt Sushi serviert mit Sojasauce, Ingwer und Wasabi – Mahlzeit und Petri Heil!