Jagerisches Weihnachtsgeschenk: Ein Teelicht aus Gams- oder Rehtalg

Wie Sie aus Gams- oder Rehtalg ein ganz besonderes Licht für die besinnliche Zeit machen können, haben wir für Sie herausgefunden. 

Das Feist von Gams- und Rehwild besteht über die Hälfte aus Stearinsäure, ist den meisten Jägern klar. Dass diese Fettsäure die Grundlage zur Kerzenherstellung bildet, weniger. Warum also nicht aus Gams- und Rehtalg ein kleines Teelicht herstellen, um es an Weihnachten zu verschenken? Ein ganz besonderes Licht für die dunkle Zeit. Wir zeigen wie es geht. 

Die Zutaten

Zuerst braucht man ausgelassenen Gams- oder Rehtalg, einen kleinen Kerzendocht mit Aluminiumblättchen zum Fixieren (erhältlich beim Imkereibedarf für Teelichter aus Bienenwachs) und kleine Frühstücksmarmeladengläser mit einem Füllungsvermögen von circa 30 Gramm. 

Das Handwerk

Das Aluminiumblättchen in den erwärmten, flüssigen Talg tauchen und am Glasboden fixieren. Kurz warten, bis der Talg ausgehärtet und der Docht damit fixiert ist. Anschließend mit dem Talg randvoll auffüllen und aushärten lassen. Nach Belieben kann der Talg vorher mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden und das Glas mit Gold- oder Silberstift noch beschriftet werden.

Das Ergebnis

Dieses Teelicht brennt bis zu fünf Stunden rauchfrei und kann zur Wiederverwendung oder zum Transport mit einem Deckel verschlossen werden.

Unser Geheimtipp

Ein grün eingefärbtes Teelicht mit goldener Aufschrift wie „Weidmannsheil“ oder „Frohe Weihnachten“ ist ein ganz besonderes selbst gemachtes „wildes“ Geschenk. 

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Geschenksidee von und für Jäger: Aus Gams- oder Rehwildtalg lässt sich ein richtig „wildes“ Weihnachtsgeschenk machen.