Die Hohe Jagd & Fischerei - Internationale Messe für Jagd und Fischerei 
zeitgleich mit absolut allrad

Die Hohe Jagd & Fischerei
21. bis 24. Februar 2013
Messezentrum Salzburg


Internationale Messe für Jagd und Fischerei zeitgleich mit absolut allrad

Messetermin automatisch eintragen

Hallenübersicht

 

Gemeinsame Pressemitteilung des
Landesfischereiverbandes Salzburg zusammen mit dem Österreichischen Fischereiverband und dem Fischereiverband Oberbayern zur Messe Hohe Jagd und Fischerei 2013 in Salzburg

Heimat ist nicht Privatsache der Energiewirtschaft -
Heimat gehört uns allen
Wasserkraft hat tödliche Folgen

Wer hat unsere voralpine Landschaft geprägt? Wer hat sie geformt und immer wieder verändert? Es sind die Fließgewässer, die unserer Heimat ihr heutiges Aussehen gegeben haben. Und diese Fließgewässer sind selbst Heimat einer Unterwasserwelt, die Abenteuer vor der Haustüre verspricht. Diese Abenteuer wurden früh schon vom Tourismus entdeckt. Besucher aus der ganzen Welt lieben unsere Heimat auch wegen ihrer Flüsse und Seen. Diese Gäste machen hier Urlaub. Davon hängen viele Arbeitsplätze ab. Flüsse und Bäche sind also unsere Lebensadern, aber sie sind auch Energielieferanten – besonders seit der Atomkatastrophe von Fukushima. Und das ist problematisch.
Können unsere Flüsse und Bäche in Zukunft alle wachsenden Aufgaben erfüllen?
Die Fischereiverbände antworten auf diese Frage mit einem klaren Nein!
Wir fordern deshalb:

Keine neuen Wasserkraftwerke in unseren Gewässern mehr – sie leisten keinen entscheidenden Beitrag zur Energiewende! Eine Sanierung und Modernisierung bestehender, oft veralteter Anlagen ist in Angriff zu nehmen

!

Die bisher betriebene Wasserkraft ist mit der Atomkraft vergleichbar: Die Lösung der durch sie entstehenden Probleme werden in die nächsten Generationen vertagt. Die Lebensadern werden durch die Kraftwerke in eine Kette von Fischgefängnissen verwandelt – auch wenn inzwischen auf Initiative der Fischereiverbände beidseits der Landesgrenzen (nebst den inzwischen gesetzlichen vorgeschriebenen Gewährleistung der Fischdurchgängigkeit durch Fischwanderhilfen) lebensraumverbessernde Maßnahmen durchgesetzt werden konnten. Genetischer Austausch ist in vielen Fällen unmöglich, der Geschiebehaushalt der Flüsse wird schwer gestört, die Folgen sind drohende Sohldurchbrüche, die dann mit Steuergeldern verhindert werden müssen. In den Turbinen der Wasserkraftwerke kommen massenhaft Fische vollkommen sinnlos zu Tode. Das widerspricht in eklatanter Weise dem Tierschutzgedanken und in Deutschland explizit dem Tierschutzgesetz.
Die Fischereiverbände wehren sich gegen den Neubau weiterer Wasserkraftwerke in naturnahen Flussabschnitten (Zustandsklassen „sehr gut“ und „gut“), der derzeit ohne gesamtheitlicher Strategie erfolgt - immer nur von Einzelprojekt zu Einzelprojekt losgelöst vom Einzugsgebiet und vom Fluss als Ganzem. „Ein weiterer Ausbau der Wasserkraft wird zu einer fortschreitenden Verschlechterung des ökologischen Zustands in den betroffenen Gewässerabschnitten/Wasserkörpern führen.“ (Zitat: Endbericht „Entwicklung eines Decision Support Systems zur Beurteilung der Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Energie aus Wasserkraft und Ökologie; DSS_KLIM:EN, 2011). Diese Verschlechterung des ökologischen Zustandes unserer Flüsse und Bäche hat die EU bei Strafe verboten. Dazu kommt, dass naturnahe Gewässerabschnitte eine positive Wirkung auf den ökologischen Zustand angrenzender, weniger naturnaher Abschnitte (wie z.B. Staustrecken) haben. Sie dürfen daher nicht aufs Spiel gesetzt werden!

Die Politik darf die Probleme der heimischen Fischfauna
mit den Kraftwerken nicht länger ignorieren!

Wasserkraft ist künstlich
Wasserkraft ist schädlich
Wasserkraft ist tödlich


Alfons Blank
Präsident
Fischereiverband Oberbayern

Gerhard Langmaier
Landesfischermeister
Landesfischereiverband Salzburg

Ludwig Vogl
Präsident
Österr. Fischereiverband
RSS add to digg.com add to del.icio.us
Files zum download
Download "Gemeinsame Pressemitteilung des 
Landesfischereiverbandes Salzburg zusammen mit dem Österreichischen Fischereiverband und dem Fischereiverband Oberbayern zur Messe Hohe Jagd und Fischerei 2013 in Salzburg 
" als Word filedownload File als Word Datei (doc 19 kB)
   
Für weitere Presseinformationen wenden Sie sich bitte an:
Reed Exhibitions Messe Salzburg / Presse & PR:

Leiter Presse & PR


Paul Hammerl Mag. Paul Hammerl

Email: presse@reedexpo.at

Presseabteilung - Redaktion


Sandra Hribernik-Schweinberger Mag. Sandra Hribernik-Schweinberger

Tel: +43 662 4477 - 2410
Fax: +43 662 4477-2419
Email: presse@reedexpo.at

Presseabteilung - Organisation


Angela Bösner Angela Bösner

Tel: +43 662 4477 - 2411
Fax: +43 662 4477-2419
Email: presse@reedexpo.at

Alle Aussteller Kontakt Sitemap 19. Mai 2013 09:35
Reed Messe Salzburg GmbH
Am Messezentrum 6, Postfach 285
A-5021 Salzburg
Tel: +43 662 4477-0
Fax: +43 662 4477-4809
www.messe.at - info@reedexpo.at
Reed Exhibitions Messe Salzburg Impressum | Privacy Policy | Datenschutz | Copyright
Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise
Diese Website verwendet google-Analytics.
© 2005-2011, Reed Exhibitions - www.reedexpo.com






Was auch immer Sie suchen, bei der Die Hohe Jagd & Fischerei werden Sie garantiert fündig:

Jagdreisen
Jagdbekleidung
Wein
Jagdwaffen
Optik
Safaris
Messer
Angelgeräte und Zubehör
Jagdausrüstung
Jagdveranstalter

Jagdmesser
Ferngläser und Zubehör
Zielfernrohre
Allrad
Lederwaren
Wildspezialitäten
Hüte
Jagdvermittler
Verbände, Vereine, Organisationen
Schuhe / Stiefel

Trachtenbekleidung
Waffen
Spektive
Reinigungsmittel, -produkte, -geräte und Zubehör
Jagdgewehre
Fliegenfischen
Offroad
Angelreisen
Jagdzubehör
Jagdartikel

Lebensmittel, Süßigkeiten
Jagdkunst
Einrichtungen für Jagdhäuser
Gesundheitsprodukte
Nachtsichtgeräte und -gläser
Hochsitze
Wildfuttermittel
Munition
Trophäen
Gastronomie


ZWEI KLICKS für mehr Datenschutz! Der 1. KLICK stellt die Verbindung zu Facebook her. Für die Empfehlung ist ein 2. KLICK notwendig. So können ohne Ihre Zustimmung keine Daten an Facebook übertragen werden.